Fettabsaugung - Figurformen
Fettabsaugung, Figurformen
Das Körpergewicht und die Maße bedeuten oft eine zentrale Frage im Leben einer Frau.
Der Gedanke der Fettabsaugung ist in den 70-er Jahren im Kopf eines französischen Gynäkologen entstanden, der die Technik des Schwangerschaftabbruchs zur Grundlage genommen hat. Auf diese Weise kann man das Fett aber nicht nur vom Bauch entfernen, wie viele glauben, sondern beinahe von der gesamten Körperoberfläche. In den meisten Fällen kommt aber doch der Bauch in Frage. Ähnliche Eingriffe führen wir aber auch an den Oberschenkeln, an der Hüfte, an der Brust, am Arm sowie am Hals durch. Das häufigste ist vielleicht das Aufheben der "Reiterhose", also die Korrektur der Fettablagerung im Übergang zwischen Hüften und Oberschenkeln. Die größte Vorsicht wird bei der Absaugung am Gesicht, am Unterarm und am Unterschenkel benötigt, aber mit geübten Händen ist dies auch gut zu lösen.
Die maximale Fettmenge, die mit dieser Methode zu entfernen ist, lag früher bei 1000-1500 ml, heute beträgt dies 3000 ml. Unter Umständen kann man diese Menge auch um einiges erhöhen, ich habe auch schon 4000 ml entfernt. Das Wichtigste ist die Mäßigkeit. Der Patient muss damit im Klaren sein, dass er am Anfang keine hohen Erwartungen haben darf. Dies bedeutet auch, dass die Korrektur nach einigen Wochen Pause wiederholt werden kann. Diese Operationsform wird heutzutage auch bei Fettgeschwülsten verwendet, solange der Tumor keine größere Hautfläche erweitert hat.
Fettabsaugung vorher nachher Fotos
Wir benutzen spezielle Kanülen und eine Vakuum-herstellende Maschine, die zu den sichersten in ihrer Kategorie gehört. Wir fangen immer mit einer dünnen Kanüle an, der Durchmesser wird je nach Bedarf erhöht. Der Schnitt selber hat die Länge von ca. 4-6 mm, ist also nicht besonders bedeutsam. Wenn möglich geschieht die Fettabsaugung aus einem Schnitt, bei größeren Oberflächen - wie z.B. Bauch - werden weitere Schnitte benötigt, insbesondere, wenn der Eingriff auch im Taillenbereich erfolgen soll. Die paarigen Körperteile werden zeitgleich operiert, dies bedeutet kein besonderes Problem. Ich halte es für sehr wichtig, dass die Operation in Vollnarkose und nicht in Lokalanästhesie erfolgt, denn das Miterleben der Last der Operation ist nicht notwendig. Später, nach dem Verlassen des Überwachungszimmers, ist das Tragen von speziellen Gummistrümpfen für ca. 4-6 Wochen erforderlich, die die Wundoberflächen zusammenpressen sollen. In die abgesaugte Stelle kann sich kein Fett mehr einlagern, denn diese hat sich narbig schon verändert, aber in der Gegend bzw. an anderen Stellen des Körpers können wir genauso wieder zunehmen wie vorher. Deshalb ist auch die kontinuierliche Steigerung des körperlichen Trainings zu empfehlen. Nach einem Monat können in der Regel auch größere Trainingseinheiten durchgeführt werden.
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DR SAS CLINIC Plastische Chirurgie
Dr. Sas György, Plastischer Chirurg
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